Category Archives: Ethik

Gender 4.0 – Ansätze für mehr Chancengleichheit bei Digitaler Transformation

Inspiriert durch eine Tagung zu Arbeiten 4.0 und Gender gestern in Frankfurt möchte ich diesen Aspekt hier nicht nur mitdenken, sondern explizit zum Thema machen.

Unter dieser Kategorie sammele ich sukzessive Infos und Ideen zu Arbeiten, Lernen und Berufsorientierung, die einen Genderaspekt haben könnten:

http://berufundkarriereseite.de/category/chancengleichheit/gender-4-0/

Gastbeiträge sind willkommen.

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Digitaler Wandel: Bundesregierung gründet Deutsches Internet-Institut | t3n

„Die Aufgabe des Deutschen Internet-Instituts wird es sein, die tiefgreifenden Transformationsprozesse im digitalen Wandel und die resultierenden Veränderungen der Gesellschaft zu analysieren und künftige Handlungsoptionen zu skizzieren.“, so t3n
Die Entscheidung für die Einrichtung des Internet-Instituts gehe zurück auf den Koalitionsvertrag der Regierungsparteien und die Digitale Agenda 2014–2017 der Bundesregierung. Dort hieße es: „Ein öffentlich finanziertes Forschungsinstitut wird in einem interdisziplinären Ansatz die ethischen, rechtlichen, wirtschaftlichen und partizipativen Aspekte von Internet und Digitalisierung erforschen. Dabei gilt es, die bestehenden Potenziale der deutschen Forschungslandschaft einzubinden und zu fokussieren.“ 
Hier der ganze Artikel:

http://t3n.de/news/deutsches-internet-institut-825476/amp

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Mensch oder Maschine: Wer trifft bessere Personalentscheidungen?

Schon längst können Computer mittels Algorithmen Personal auswählen.

Doch selbst bei Google würde man auf Auswahl von Menschen durch Menschen setzen.

Ein Artikel von Prof. Dr Christian Gärtner beleuchtet die Hintergründe.

So gäbe es unter Anderem im Moment noch Probleme mit der Datenbasis und der Qualifikation der HR Mitarbeiter/innen. Diese seien aber lösbar. 

Nicht lösbar sei, dass

  • Empathie ein wichtiger Faktor für Reaktion und Gegenreaktion im Interview sei,
  • dass beim Arbeiten die Chemie stimmen müsse und Maschinen zur Beurteilung dieser Frage (noch?) das Gefühl fehle,
  • dass auch Algorithmen von Menschen programmiert seien und daher Vorurteile hätten  (Frauen würden zB weniger Führungspositionen eingeblendet) und
  • dass Menschen Wert darauf legten, dass Personalangelegenheiten von Menschen erledigt würden. 

Völliges Recruiting durch Maschinen sei daher noch nicht so rasch zu erwarten. 

Wohl aber Vorauswahl. Das täten Maschinen gut. Was sie checken:

„Vorstandschef Bill McDermott ergänzte in einem Handelsblatt-Interview im November 2016: „Maschinen haben keine Vorurteile, sie haben nur einen Algorithmus, der zum Job den passenden Bewerber sucht“. Statt nur abzugleichen, wo wer studiert und gearbeitet hat, durchforstet die Software Lebensläufe und freigegebene Profile in sozialen Netzwerken. Die Auswahl erfolgt durch die Mustererkennung von Daten oder Textanalysen, also auch unstrukturiert vorliegenden Daten.““

Der Artikel findet sich hier:

https://www.xing.com/news/insiders/articles/mensch-oder-maschine-wer-trifft-bessere-entscheidungen-571949

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Facebook Targeting – Was Facebook über Dich weiß – Online Recruiting

Facebook gibt Werbetreibenden mit dem sogenannten Targeting die Möglichkeit, Werbung gezielt bei einzelnen Zielgruppen zu platzieren. Diese Informationen sammelt Facebook natürlich auch allesamt.
Und Arbeitgeber/innen, wie können diese das für Recruiting über Facebook nutzen? Dazu der dritte Link.

  1. ein Tutorial von Facebook: So wählt man eine Zielgruppe aus.
    Alter, Geschlecht, Beziehungsstatus, Vorlieben … alles machbar.

https://facebook.com/business/learn/facebook-ads-choose-audience/

facebook_audience

Quelle: facebook.com

 

2. Diese Infografik fasst die Möglichkeiten des Targeting gut zusammen:
Komplette Infografik: http://allfacebook.de/fbmarketing/facebook-targeting-infografik

targeting

Quelle: allfacebook.de

 

3. Eine Idee vom Blog Wollmilchsau.de: So nutzt man das Targeting zur Personalauswahl:

https://wollmilchsau.de/personalmarketing/case-personalmarketing-kampagne-auf-facebook/

Stellenanzeige auf Facebook wird für folgende Zielgruppe geschaltet:

Quelle: wollmilchsau.de

Quelle: wollmilchsau.de

Für mich hierbei bedenklich: Einschränkung auf ein bestimmtes Alter. Ich bin keine Juristin, aber ist dies mit dem AGG (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz) vereinbar? Keiner darf bei der Personaleinstellung aufgrund seines Alters benachteiligt werden?

Für Bewerber/innen bedeutet es m.E., seine Daten gut zu pflegen, um im Zweifel gefunden zu werden, das hieße hier, von der Werbung erreicht zu werden. Und natürlich dem Image schädliche Schlagworte zu eliminieren. Siehe auch: http://berufundkarriereseite.de/facebook-ads-wie-facebook-sie-durchleuchtet/, hier besonders der Link zum Verändern der eigenen Präferenzen.

Was meinen Sie zum Targeting?

 

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Die smarte Stadt der Zukunft: Den Menschen berechnen wie den Stromverbrauch – Debatten – FAZ

http://m.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/google-bastelt-an-software-fuer-smarte-stadt-der-zukunft-13927979.html?GEPC=s3&xing_share=news

„Wer Googles Dienste nutzt, zahlt mit Geld oder Daten. Das aber widerspricht dem demokratischen Bild einer Stadt, in der die Infrastruktur allen Bürgern zugänglich und politische Partizipation kostenlos ist.“

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Zero – Sie wissen, was du tust

Machen Sie sich ein Bild…

Roman
“Zero” von Marc Elsberg
http://www.deutschlandfunk.de/datensicherheit-zero-sie-wissen-was-du-tust.740.de.mhtml?dram:article_id=291646

Realität

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Google oder Die Abschaffung der Politik – Feuilleton – FAZ

Zum Nachdenken – die FAZ beschreibt ein Zukunftsszenario:
„Schon jetzt vereint die dieses Jahr durch Google ausgerufene Holding „Alphabet“ unter ihrem Dach lauter Subunternehmen, die große Teile der künftigen Existenz abdecken. Man wird in rundum optimierten Städten („Sidewalk Lab“) in digital gesteuerten Wohnungen („Nest“) leben, wird sich in selbstfahrenden Autos fortbewegen („Google X“), wenn man sich seinen täglichen Bedarf nicht ohnehin durch Drohnen liefern lässt („Wing“), und dies bis in alle absehbare Ewigkeit, da Nano-Pillen jegliche Alterskrankheiten abschaffen („Calico“). Die Fährnisse der Seele werden unterdessen durch eine ausgefeilte, mit buddhistischen Versatzstücken operierende Technologie des Selbst in Schach gehalten, wie jetzt schon beim Google-Mitarbeiterprogramm „Search inside yourself“, dessen Leiter Chade-Meng Tan verspricht: „Dieses Glück wird sich schließlich auf der ganzen Welt ausbreiten.“

Dies ist umso wahrscheinlicher, als die Menschen ab den dreißiger Jahren mittels Nano-Robotern im Kopf direkt mit der Cloud kommunizieren werden können, wodurch sich natürliche Wahrnehmung und Computer-Wahrnehmung endgültig nicht mehr unterscheiden lassen. So sagte es diesen Juni der Science-Fiction-Realisator Ray Kurzweil voraus, der seit 2012 für Google arbeitet.“

Quelle:
http://m.faz.net/aktuell/feuilleton/google-als-politischer-akteur-13886413.html

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Schau dir „Chat About News – NAO Education“ auf YouTube an

 

Roboter in Erziehung und Bildung – Zukunft der Arbeit.

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IFA 2015: Nach den Wearables kommen die implantierten Chips | heise online

Ein implantierter Chip zwischen Daumen und Zeigefinger? Als Schlüssel für Türen und zum Internet der Dinge?
Soll Wearables wie Smartwatch und Co bald ersetzen.
Momentan noch mit einem einfachen Smartphone knackbar, realisiert über einen RFID Chip, wie man sie aus Skipässen kennt. Sicherheit und Stromversorgung seien hier Herausforderungen.

http://heise.de/newsticker/meldung/IFA-2015-Nach-den-Wearables-kommen-die-implantierten-Chips-2805011.html

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Grünbuch | Arbeiten 4.0

Arbeiten 4.0 geht in den Dialog mit Bevölkerung und Fachleuten. Als Infobasis hierfür dient ein sogenenntes „Grünbuch“, in dem Trends und Megatrends sowie Fragestellungen aufgezeigt werden. Es beinhaltet auch ein schönes Glossar zu Begriffen wie Clickworker, Crowdworking und Big Data.

AKTUALISIERUNG FRÜHJAHR 2017 – Das Grünbuch ist öffentlich nicht mehr erreichbar, da der Prozess weiter fortgeschritten ist, es steht kurz vor der Veröffentlichung des Weißbuches – aktuelle Infos hier: http://www.arbeitenviernull.de

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Quelle: www.arbeitenviernull.de, Abruf 19.8.15

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Arbeiten 4.0

Auch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) beschäftigt sich mit der Zukunft der Arbeit. Mit der Kampagne „Arbeiten 4.0“ sollen die Auswirkungen des technologischen Wandels auf die Arbeit der Zukunft thematisiert werden. Bürger können sich an diesem Prozess auf www.arbeitenviernull.de, twitter oder facebook beteiligen.

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Der Dialogprozess Arbeiten 4.0

Mit dem von Frühjahr 2015 bis Ende 2016 angelegten Dialogprozess Arbeiten 4.0 schafft das Bundesministerium für Arbeit und Soziales einen Rahmen für einen teils öffentlichen, teils fachlichen Dialog über die Zukunft der Arbeitsgesellschaft. Es geht dabei nicht nur um ein Arbeiten in den neuen Produktionswelten der Industrie 4.0 (Definition des BMAS s.u.). Es geht auch darum, auf Basis des Leitbilds „Guter Arbeit“ vorausschauend die sozialen Bedingungen und Spielregeln der künftigen Arbeitsgesellschaft zu thematisieren und mitzugestalten.

Definition: Industrie 4.0

Das Schlagwort „Industrie 4.0“ beschreibt einen Umbruch im produzierenden Sektor. Leitbild der Industrie 4.0 ist eine hoch automatisierte und vernetzte industrielle Produktions- und Logistikkette. Dabei verschmelzen virtuelle und reale Prozesse auf der Basis sog. cyber-physischer Systeme. Dies ermöglicht eine hocheffiziente und hochflexible Produktion, die Kundenwünsche in Echtzeit integriert und eine Vielzahl von Produktvarianten ermöglicht.

Quelle und mehr Infos:
http://www.arbeitenviernull.de/
Abruf 17.8.2015

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