Category Archives: Arbeiten 4.0

Virtual Reality, Augmented Reality und künstliche Intelligenz zum Anfassen

Welche Einsatzmöglichkeiten gibt es außerhalb von Computerspielen und Co. auf dem Arbeitsmarkt der Zukunft? Oder werden diese bereits eingesetzt? Was bedeutet „augmented“ bei der Augmented Reality Brille und welche Unterschiede gibt es zur Virtual Reality? Wie kann die Agentur für Arbeit sich informieren bzw. auch Ideen für die Zukunft gewinnen?

Diese und noch viele weitere Fragen sowie Anregungen wurden beim „Virtual Reality und Augmented Reality“ Workshop angesprochen und weitergedacht. Der Workshop wurde in Räumen der iad GmbH in Marburg von Agentur für Arbeit Gießen veranstaltet – Teilnehmer waren Mitarbeiter der Agentur für Arbeit in Gießen sowie den Geschäftsstellen.

Im Rahmen einer Mitmach-Veranstaltung der Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt im Rahmen der Reihe „Digitalisierung in Gießen“ erlebten Beraterinnen, Vermittler und Führungskräfte der Agentur für Arbeit Gießen bei iad in Marburg neue Technologien und konnten daraus ableiten, welche Kompetenzen Arbeitskräfte in der Zukunft benötigen.

Vorab gab es eine ausführliche Einführung zum Thema Virtualisierung aus der hervorging, wie sehr sich die Arbeitswelt bereits verändert hat. In der Automobilindustrie können AR Billen (AR: Augmented Reality – bedeutet so viel wie Erweiterte Realität) sowie AR Applikationen (beispielsweise auf dem Handy) bereits vielseitig in Forschung/Entwicklung, Trainings, Reparaturbetrieb sowie Kundenbedienung eingesetzt werden. Dabei verspricht man sich viel von Kostensenkungspotentialen bzw. Zeitersparniseffekten, in der Kundenbedienung schnellere Verfügbarkeit von Informationen bzw. auch positive Sicherheitsaspekte. Aber nicht nur in der Automobilindustrie ist man sich der Vorteile bewusst. In der Medizin bspw. kann der Zugang zur virtuellen sowie erweiterten Realität das Lernen und Verstehen von komplexen Zusammenhängen erleichtern.

Beim Vortrag wurden natürlich auch erfolgskritische Aspekte dieser komplexen Veränderung deutlich: wir leben in einer unbeständigen, unsicheren, komplexen und nicht eindeutig interpretierbaren Arbeitswelt. Wie stellen wir uns als Fachleute darauf ein und helfen anderen, unseren Kunden?

 

Christine Schramm-Spehrer, Marion Guder und Helga Fuchs mit den Cozmo-Berufsorientierungs-Robotern

Eine gute Methode ist ein spielerisches Annähern an die Thematik. So wurde nach dem theoretischen Teil eine ganz praktische Einheit eingeschoben: Alle Teilnehmer konnten die VR (Virtual Reality) sowie die AR Brillen ausprobieren. Dabei konnte man aus unterschiedlichen Modi der VR auswählen. Ausprobiert wurde meist ein Spaziergang in einer virtuellen Welt mit einer atemberaubenden Aussicht inklusive eines steilen Abgrunds auf den die Teilnehmer zugehen konnten sowie Achterbahnfahrten unterschiedlicher Geschwindigkeits- und Schwierigkeitsstufen. Dabei stellte der eine oder andere auch fest, dass man damit Schwierigkeiten auch rein körperlicher Natur haben kann: nicht jeder kann die vor den Augen suggerierte Bewegung, die das Ohr wiederum nicht registriert, ohne Schwindelgefühl überstehen.

Ein Zusammenbauen von Einzelteilen drei bekannter Bauwerke konnte die Teilnehmer in einer erweiterten Realität erproben. Jeder musste einzelne „Puzzleteile“ des Bauwerks jeweils anfassen und an die richtige Stelle setzen. Sehen konnte nur derjenige seine Arbeit bzw. das Ergebnis schwebend vor sich, der auch die Brille aufsetzte. Dabei wurde der Raum, in dem man sich befand, nicht ausgeblendet. Der Sinn der AR ist es ja, die Realität mit der erweiterten Realität zu koppeln. Alle anderen konnten die (Arbeits-)Schritte auf dem Monitor verfolgen.

 

Ein Mini-Interaktionsroboter namens Cozmo war zudem die vierte Station, die sich hoher Beliebtheit erfreute. Man konnte hierbei kurze Arbeitsaufträge auf eine sehr verständliche Art programmieren und somit den kleinen Cozmo zum Leben erwecken. Er erkennt sogar Gesichter und merkt sich deren Namen – was bei jedem mindestens ein kleines Schmunzeln hervorrief.

Einen kleinen Einblick in die AR Applikationswelt konnten Interessierte zusätzlich gewinnen, in dem sie mithilfe eines Mobiltelefons mit einer vorinstallierten Applikation (App) einen kleinen Dinosaurier auf einen Schreibtisch projizierten und mit ihm interagierten.

 

In einem dritten und letzten Programmpunkt der Veranstaltung hatten die Teilnehmer Zeit, Gedanken zur virtuellen Arbeitswelt von heute und morgen fließen zu lassen. Mit einer visuellen Design Thinking Methode wurden in drei Gruppen als sogenannte Personas, Musterpersonen, Profile von Menschen an der Schwelle zur digitalen Arbeitswelt erarbeitet. Es wurde klar, dass viele Arbeitnehmer bereits über Wissen verfügen, das ihnen behilflich ist, das digitale Zeitalter und seine Herausforderungen anzunehmen. Manche sind jedoch auch unsicher, haben vermeintliche Wissenslücken, die sie alleine nicht zu füllen vermögen. Diese Lücken, wenn sie denn benannt werden, können ausgefüllt werden durch Weiterbildung, eigenverantwortliche Informationssammlung, „Learning-by-doing“, etc. Es war spannend zu sehen, welche Ideen in Gruppenarbeit entwickelt wurden und welche Möglichkeiten der Unterstützung bereits vorhanden sind.

 

Das Fazit über die Veranstaltung fällt positiv aus – im Rahmen von „Arbeiten 4.0 – Digitalisierung in Gießen“ als dritte Veranstaltung ausgeführt, wurde die virtuelle Realität kennengelernt und erfahrbar gemacht. Ideen zur Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt der Zukunft kamen auf. In kleinen Schritten zu denken, gibt hier durchaus den Sinn; durch kleine, jedoch kontinuierliche Fortschritte können wir als Expertinnen und Experten am Arbeitsmarkt Arbeitnehmer/innen und Arbeitgeber/innen in Richtung Arbeitsmarkt der Zukunft begleiten und neuen Entwicklungen begegnen und sie mitzugestalten.

Text: Olimpia Michalski

 

 

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Hessischer Zukunftsdialog 2018 – das Miteinander von Jung und Alt im Zeitalter der Digitalisierung

Nachwuchs gewinnen, Mitarbeiter binden und Wissenstransfer – Impulse und Austausch von Ideen, darum ging es beim heutigen Zukunftsdialog.

Facebook, Instagram oder snapchat einsetzen?

Austausch zwischen Fachexperten und Digitalkundigen fördern?

Egal wie – Know How und Vernetzung sind gefragt. Und manchmal… einfach machen.

Wir sind dabei und unterstützen gerne die Fachkräftesicherung in Hessen – Kolleginnen der Arbeitsagenturen und der Regionaldirektion Hessen.

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Digitalisierung – Chancen durch Bildung

Werden wir bald alle arbeitslos, weil Roboter unsere Arbeit übernehmen? Die Zeit kommentiert eine neue Studie des Weltwirtschaftsforums, die davon ausgeht, dass die Digitalisierung Jobs vernichtet – gleichzeitig aber  fast doppelt so viele neue entstehen.

Zum Artikel: https://www.zeit.de/arbeit/2018-09/weltwirtschaftsforum-arbeitsplaetze-digitalisierung-vorraussetzung

Was man dabei nicht verpassen darf: Die Menschen können mit ihren Kompetenzen plus Fortbildungen in die neuen Jobs wechseln. Die Bedarfserhebung, Organisation und Finanzierung von Weiterbildungen.

Es gibt viel zu tun. Darum fangen wir in Gießen auch klein und regional an mit unserem Arbeitskreis Digitalisierung.

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Wie werde ich Ingenieurin? – MINT Cafe in Alsfeld

Sehr gut war es, man konnte viel fragen und die Schülerinnen der Vogelsberger Oberstufen haben jetzt eine Idee, was man im MINT – Bereich so alles machen kann.

Mathe und Physik braucht man nur im Studium, im Beruf muss man eher gut googlen können, um zu sehen, was es schon gibt und darauf aufbauend neue Lösungen zu erfinden, so Julia, Software-Engineer.

In der Ausbildung stattet man zum Lernen von Elektrotechnik ein Bobbycar mit Technik aus, so die zwei Elektronikerinnen der Firma Bender.

Aber auch ein Duales Studium ist gut als Einstieg in die Elektrotechnik.

Neue Verpackungs-Folien zu entwickeln ist eine spannende Aufgabe.

Und eigentlich kann man alles werden, Hauptsache es ist Maschinenbau, so Svenja.

Auch Bauingenieurin ist ein toller Beruf. Man koordiniert Baustellen und schaut, das alles zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist.

Bis zum nächsten Mal im MINT Cafe.

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New Work Experience 2018 Hamburg – Mittelhessen war dabei… und was wir daraus lernen können

Eine Mittelhessen-Delegation hat sich mit der Arbeit der Zukunft beschäftigt.

Jens Ihle schreibt: „Im Kern waren sich die Mittelhessenreisenden einig, die nötige Veränderung muss mit den „Willigen“ gestartet werden – denjenigen, die bereit sind, sich auf Änderungen einzulassen.

Darum braucht es nach meiner Überzeugung Transformations-Prozesse in Unternehmen unter intensiver Beteiligung motivierter und umstellfähiger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mittels Methoden wie Design Thinking kann man Mitarbeitenden die Möglichkeit geben, sich in Stakeholder einzufühlen, neue Ideen zu finden und Prototypen zu entwickeln.

Startet man agil erst einmal mit kleinen Änderungen in der Gesamtorganisation oder mit größeren in einem Teilbereich, tut es auch nicht weh, wenn man schnell und elegant „scheitert“ und erneut in die Einfühlung, Ideenfindung/-modifikation oder ins Prototyping geht. Kunden-Co-Kreation rundet dies ab.

So könnte die „Neue Arbeit“ gelingen.

Der Artikel von Jens Ihle:

http://blog.mittelhessen.eu/www/xing-new-work-experience-2018-hamburg-mittelhessen-war-dabei

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Hilft die Digitalisierung Frauen in der Arbeitswelt? – Hans-Böckler-Stiftung

Bei unserem Workshop „Arbeit 4.0, Digitalisierung … und die Frauen“ im März in Gießen haben wir die Ansätze von Christina Schildmann diskutiert. Hier nun wie versprochen mehr Infos dazu:

„Die Gender-Expertinnen der Hans-Böckler-Stiftung zeigen in einer aktuellen Analyse, auf welchen Feldern sich die Frage entscheidet, ob Digitalisierung die Benachteiligung von Frauen auf dem Arbeitsmarkt reduzieren kann.

Kernpunkte:

    • Mobiles Arbeiten kann die Vereinbarkeit von Beruf und Familie erleichtern, aber solange Arbeitgeber Geschlechterstereotype im Kopf haben, zahlen Frauen für mobiles Arbeiten mit Karrierenachteilen.
    • Beim neuen Trend „agiles Arbeiten“ können Frauen mit Skills wie Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit punkten, aber wie kriegt man Arbeitgeber dazu, das auch finanziell zu honorieren?
    • Crowdworkerinnen können überall und jederzeit Geld verdienen – aber auch genug zum Leben? Die Forscherinnen beschreiben, wo gehandelt werden muss, damit Frauen von der Digitalisierung des Arbeitsmarktes profitieren.
    • „Die Potenziale sind riesig, aber der Automatismus geht genau in die andere Richtung: Wenn wir die Digitalisierung nicht gestalten, werden Frauen die Verliererinnen sein“, sagt Christina Schildmann, Leiterin der Stiftungs-Forschungsstelle „Arbeit der Zukunft“. „Dabei geht es nicht nur um mobiles Arbeiten, sondern um geschlechtergerechte Arbeitsplatzbewertung, um eine Weiterbildungsrevolution und Spielregeln für die Arbeit auf digitalen Plattformen.““

 

Quelle: Pressemitteilung der Hans-Böckler-Stiftung: https://www.boeckler.de/36713_113094.htm

Download-Link der Studie: https://www.boeckler.de/pdf/p_arbp_311.pdf

Natürlich vertritt dies eher die Arbeitnehmer-Sicht. Andererseits spiegeln immer mehr Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, dass sie ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gerne entgegenkämen, da zufriedene Mitarbeitende ein Gewinn für ihre Unternehmen seien.

Was meinen Sie? Gerne in den Kommentaren angeben.

Falls jemand eine weitere Studie findet, die sich mit Frauen und Digitalisierung befasst – gerne auch in die Kommentare posten oder eine Mail an mich.

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Künstliche Intelligenz: Diese Jobs fallen bald weg – WELT

https://www.welt.de/wirtschaft/article159739614/Diese-Jobs-erledigt-kuenftig-die-kuenstliche-Intelligenz.html

Gestern eine Prognose für mehr Stellen durch Roboter – heute eine über aufgrund künstlicher Intelligenz wegfallender Stellen…Was meinen Sie, wie wird es kommen? Schreiben Sie Ihre Meinung gerne in die Kommentare.

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Arbeitsmarkt: Regierungsgutachten rechnet mit Job-Gewinnen durch Roboter – SPIEGEL ONLINE

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/arbeitsmarkt-regierungsgutachten-rechnet-mit-job-gewinnen-durch-roboter-a-1200538-amp.html

Mehr Stellen durch die Digitalisierung- weniger Stellen?

Ein weiteres Gutachten dazu. Wobei jedes der Gutachten zu anderen Schlüssen kommt.

Überlegen Sie selbst. Gerne können Sie auch Ihre Meinung in den Kommentaren teilen.

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Mein Internet-Surfschein

Gerade beim Räumen hier zu Hause gefunden – ich habe nicht nur ein Windsurfing-Diplom, sondern auch einen Internet-Surfschein.

Hintergrund ist, dass wir als Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt gemeinsam mit dem BMBF und anderen Partnern Kurse ‚frauen ans netz“ veranstaltet haben. 1999.

Die Mädchencomputerkurse waren sogar noch früher. Ende der 80er Jahre.

Wir Beauftragten für Chancengleichheit beschäftigen uns schon lange mit der Digitalisierung und der Rolle von Frauen und Mädchen dabei.

Aus dem gleichen Monat ist mein Linux Schein, der lag in der gleichen Kiste. Und eine Mailbox unter OS/2 im Fido-Netzwerk (einer Art Internet-Vorläufer) betrieb ich damals schon mehrere Jahre. Drum weiß ich nicht erst heute: Frauen und IT kann gut passen. Und: Technik kann anders sein. Kommunikativ zum Beispiel.

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Neue Chancen durch Arbeit über Orte hinweg?

Könnte die Arbeit auf Distanz mit virtuellem Zuspielen von Menschen, die zum Beispiel wegen Familienpflichten von zu Hause aus arbeiten, Chancen von Frauen steigern?

Und: wie bekommen wir die Frauen fit?

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Arbeit 4.0, Digitalisierung … und die Frauen

Unser Workshop im März in Gießen fand reges Interesse. Die Anwesenden wollen gerne weiter am Thema arbeiten. Daher haben wir einen Informationsaustausch – erst mal per Mailverteiler, später vielleicht über eine Gruppe oder Community – vereinbart.

Arbeitgeber/innen, Multiplikator/innen, Frauenbeauftragte, Gleichstellungsbeauftragte, Kammern, Wirtschaftsförderungen, Bildungsträger und andere Interessierte in der Region Gießen sind eingeladen, sich zu beteiligen.

Im ersten Schritt hieße das, in einen Mailverteiler mit offenen Mailadressen aufgenommen zu werden, die Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit Gießen würden über diesen Verteiler in unregelmäßigen Abständen Informationen zu Frauen und Digitalisierung verteilen, alle im Verteiler können Infos zum Thema auch an alle schicken. Wer hier mitmachen möchte, schickt bitte eine Mail an giessen.bca@arbeitsagentur.de

 

Bild: Wir probieren Virtual Reality aus – könnte man das für die Annäherung von Frauen als niederschwellige und kostengünstige Annäherung an die Technik nutzen?

WIE GEHT ES WEITER:

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KI und Robotics- dranbleiben durch Bildung

Was bedeutet KI? Wie hängt das mit Robotics zusammen? Fallen vor allem Stellen weg? Laut den Experten fielen eher Berufsbilder weg, andere würden sich ändern. Das brauche Qualifizierung. Die Arbeitsagenturen könnten die Rolle haben, Menschen zu befähigen.

Yvonne Hofstetter hat mich hier beeindruckt. So klar und prägnant in der Argumentation.

Aus einem Videomitschnitt von der New Work Experience 2018 by XING von der Prototyp 1 Bühne:

Minute 07:00 – 35:00
Intelligente Maschinen: Freund oder Feind des Menschen? Dr. Rainer Bischoff und Yvonne Hofstetter diskutierten zusammen mit dem 3tn Magazin Print-Chef Luca Caracciolo über die Chancen und Risiken der digitalisierten Arbeitswelt.

3tn Magazin hat den Livestream auf Facebook gestellt. Das Bild habe ich auch von 3tn.

https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=10155493949537896&id=75077157895

Ursprünglich ohne Facebook-Login abspielbar, evtl. wird dieses nun benötigt.

Noch mehr Spannendes im Video
Minute 35:00 – 01:10:00
Female Shift –
Führen Frauen anders?
Prof. Marion Büttgen (Uni Hohenheim),
Prof. Christiane Funken (TU Berlin),
Nora-Vanessa Wohlert (EDITION F)
und Katty Salié

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Künstliche Intelligenz: Warum wir Frauen bei der Entwicklung brauchen

„Maschinen haben kein eigenes Wertesystem. Sie spiegeln immer unsere menschlichen Werte wider.“ und: „Wenn vor allem weiße Jungs in Kapuzenpullis Maschinen entwerfen, ticken diese auch wie weiße Jungs in Kapuzenpullis. Algorithmen, die Stellenanzeigen für besser bezahlte Jobs vor allem auf den Bildschirmen von Männern zeigen, sorgten schon für Schlagzeilen.“

So ein Zitat aus einem sehr spannenden Artikel in der Wirtschaftswoche.

Der Artikel zeigt, warum wir mehr Frauen, aber auch mehr kulturelle Vielfalt in der Entwicklung von künstlicher Intelligenz brauchen (nach meiner Meinung brauchen wir bei allen IT Entwicklungen mehr weibliche Perspektive) und wie es gelingen könnte, das zu erreichen:

In einem Sommercamp für 14-15 jährige Schülerinnen, also einem Alter, in dem sie genug von Mathematik verstehen, in dem die Lebensplanung aber noch nicht festgelegt sei, brachte die Trainerin den Mädchen die technologischen Grundlagen von Künstlicher Intelligenz bei, und zwar anhand von Anwendungen, die mehr als nur cool seien.

Die Erkenntnis, dass Mädchen mehr durch sinnvolle Anwendungsgebiete wie Naturschutz zur Nutzung von IT zu bewegen sind, als durch Actionspiele, ist nicht neu. Bereits in 1989 haben wir als Beauftragte (damals noch für) Frauenbelange (heute Chancengleichheit) Mädchencomputerwochen gestaltet, die die Technik über sinnvolle, Mensch und Gesellschaft dienende Anwendungen nahe brachten. Auch unsere MINT Camps und MINT Berufsorientierung basieren auf diesem Gedanken.

In den im Artikel der Wirtschaftswoche beschriebenen Sommercamp beschäftigte sich ein Team „mit Sprachverarbeitung und durchforstete Tweets während eines Wirbelsturms, um herauszufinden, wo Wasser knapp oder jemand verletzt war. Die Schülerinnen schrieben dann Algorithmen, die Nachrichten nach Schlagworten scannen – und auch bei anderen Katastrophen Hilfe an die richtigen Stellen bringen können. Ein anderes Team ist der Frage nachgegangen, wie selbstfahrende Autos gebaut sein müssen, damit sie Menschen Arznei aus der Apotheke holen können.“

In einem weiteren Beispiel des Artikels der Wirtschaftswoche kümmert sich die Informatikerin Maria Klawe vom Harvey Mudd College darum, dass Schülerinnen im Einführungskurs für Informatik nicht nur lernten, wie Computer funktionieren, sondern auch, wie sie der Gesellschaft dienen. Die Fakultät arbeite dazu eng mit Biologen und Psychologen zusammen. Der Verlauf des Studiums sei nun so aufgeteilt, dass man Schülerinnen mit geringen Vorkenntnissen erst mal getrennt unterrichte und später die Gruppen zusammenlege, um keinen einzuschüchtern.

Quelle und mehr lesen

https://amp.wiwo.de/technologie/digitale-welt/kuenstliche-intelligenz-nicht-nur-nerds/21016104.html

Was meinen Sie zu dem Thema. Schreiben Sie gerne in die Kommentare.

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Frauen und Digitalisierung – großes Interesse in Gießen

Fast 27.000 mal gelesen, in knapp 4 Tagen in einer einzigen regionalen Online-Zeitung – die Zeit für das Thema scheint nun gekommen.

Das zeigt auch die rege Beteiligung am Workshop selbst (Bericht folgt).

Und: Die regionalen Akteure wollen dranbleiben. Wie schön. Wir auch.

Bild: Screenshot am 6.3. 0.44 Uhr, Gießener Zeitung

Der Artikel: http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/122940/workshop-frauen-und-digitalisierung/

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Wissenschaftsjahr 2018 – Arbeitswelten der Zukunft – BMBF

„Wie verändern Technologien die Arbeit? Wie verändert Arbeit Technologien? Welche Anforderungen stellt die Arbeit in Zukunft an die Menschen? Wie wird Wissenschaft die Arbeit verändern? Im Wissenschaftsjahr blicken Forscherinnen und Forscher gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern über den Tellerrand hinaus in vielfältige und aufregende Arbeitswelten der Zukunft.“

Quelle und mehr dazu

https://www.bmbf.de/de/wissenschaftsjahr-2018—arbeitswelten-der-zukunft-5331.html

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Arbeitsorganisation: Unternehmen müssen sich etwas einfallen lassen

„Der Mensch möchte nicht nur von der Arbeit bestimmt sein, sondern auch möglichst viel Lebensqualität haben“, sagt die Personalchefin. „Gerade die jüngeren Generationen beschäftigen sich stärker damit, wie sie ihr Leben glücklich gestalten und ob Arbeit dabei wirklich eine so große Rolle einnehmen soll.“ Wer das ignoriere, da ist sie sich sicher, werde bald Schwierigkeiten haben, gute Leute zu finden.„“, so schreibt es Artikel der Wirtschaftswoche. Was können Arbeitgeber bieten, um sich besser zu positionieren?

http://app.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsorganisation-unternehmen-muessen-sich-etwas-einfallen-lassen/20939188-2.html

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Upstalsboom: Die stille Revolution im Arbeitgeberheft Faktor A

Kulturwandel in der Arbeitswelt? Von der reinen Wirtschaftlichkeit zum Sinn und dadurch zu mehr Zufriedenheit und Engagement der Mitarbeiter?

Klingt spannend:

http://faktor-a.arbeitsagentur.de/richtig-fuehren/neu-im-kino-die-stille-revolution-gute-fuehrung-der-film/

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Digitalisierung und Arbeiten 4.0 – Chancen für Frauen?

Verkaufsunterstützung per Smartphone-App, Serviceberatung über Augmented Reality, Küchenplanung auf dem Tablet mit Virtual Reality, Arbeit an Projekten in der Cloud, Pflege oder Fabrikmontage gemeinsam mit Robotern, Neue Medien zur Weiterbildung – dies alles und noch viel mehr gehört längst zum Arbeitsalltag von Frauen oder wird es in absehbarer Zeit tun. Welche Chancen eröffnet das für Frauen und was können was können wir Multiplikatorinnen tun, damit Frauen als Digital-Expertinnen die Nase vorn haben?
Workshop für Multiplikator/innen und Interessierte
Montag, 5.3.18, 14.00 -16.30 Uhr, Raum 125, Agentur für Arbeit Gießen, Nordanlage 60, 35390 Gießen
Workshop der Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, Moderation Christine Schramm-Spehrer (Social Media Managerin)

Anmeldung: giessen.bca@arbeitsagentur.de

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Crowdwork: Selbstständig? Abhängig! | ZEIT Arbeit

http://www.zeit.de/arbeit/2018-01/crowdwork-selbststaendigkeit-digitale-arbeit-arbeitsbedingungen-interview/komplettansicht

Ein interessanter Artikel über Chancen und Risiken von Crowdworking.

Neben den allgemeinen Bedenken gegen diese Arbeitsform, z.b. dass sie oft nicht existenzsichernd ist und an der Sozialversicherung vorbei geht, gibt es auch noch ein paar Aspekte zur Chancengleichheit:

Auftraggeber sehen oft nicht das Geschlecht oder Alter des Crowdworkers und auch nicht wie lange der- oder diejenige arbeitslos war. Das könnte zu gleicheren Chancen führen.

Bei Plattformen, wo diese Angaben vorhanden sind, hat man anscheinend festgestellt, dass Frauen bei IT Aufträgen benachteiligt werden.

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Roboteranzug „HAL“: Leichter leben als Cyborg – Bilder & Fotos – WELT

https://www.welt.de/wissenschaft/roboter/gallery7303225/Leichter-leben-als-Cyborg.html

Bilder von Roboteranzügen / Exoskeletten und Anwendungsbeispiele… Zementsäcke schleppen und in der Pflege schwere Patienten unterstützen – künftig keine Frage der Kraft mehr? Mehr Chancen für Frauen?

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