Category Archives: Employability

Arbeitswelten der Zukunft mitgestalten – Chancengleichheit bringt weiter

Eine Kindergärtnerin, die kaputtes Spielzeug mit dem 3-D-Drucker wiederherstellen kann, wird Begeisterung bei den Kindern auslösen und spart viel Geld. Eine Innenarchitektin nutzt 3-D Brillen, um ihrer Kundschaft die neu konzipierte Küche zu präsentieren und das Kundengespräch zu unterstützen. Eine Landwirtin sieht mit einer Drohne, ob sich Rehkitze auf der zu mähenden Wiese befinden. Wenn Kinder, im Unterricht lernen einen Roboter zu programmieren, wird das Interesse an MINT-Berufen gefördert.

Diese Zusammenhänge haben wir hessischen Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt die letzen drei Tage erkundet.

Wie beeinflussen Virtual Reality, Roboter und künstliche Intelligenz die Arbeitswelt schon heute? Wie können wir Beauftragte für Chancengleichheit (BCA) am Arbeitsmarkt Menschen im Rahmen unserer Veranstaltungsformate zu diesen Themen unterstützen und mögliche Ängste mit Blick auf die Technik abbauen?
Nach drei Tagen Schulung mit der Trainerin Christine Schramm-Spehrer – BCA und Hochschulberaterin in der Arbeitsagentur Gießen, sind die BCA befähigt, die Techniken selber zu bedienen und konzeptionell in ihre Veranstaltungsformate zu integrieren.

3-D-Druck erleben
3-D-Druck – selbst mit 3-D-CAD konstruieren, mit dem 3-D-Drucker ausdrucken
Künstliche Intelligenz mit Cozmo
Die Drohe
Drohe fliegen lassen

Mit einer Virtual Reality Brille auf der Nase, der Konstruktion einer 3-D-Figur am PC und einem 3-D-Drucker, der Steuerung einer Drohne und der Programmierung eines Roboters (Cozmo) wurde allen klar, Technik muss nicht kompliziert sein, kann aber viele berufliche Tätigkeiten enorm erleichtern.  Die BCA freuen sich darauf, das Gelernte im Rahmen ihrer Angebote für Kunden und Kundinnen, den Kolleginnen und Kollegen sowie in den Netzwerken weiterzugeben und Konzepte im Agenturalltag zu erproben. Kund*innen werden über die Arbeitswelt 4.0 informiert und sensibilisiert, sich mit den Auswirkungen auf ihre eigenen beruflichen Belange zu beschäftigen. Unter dem Motto was kann ich, was brauche ich und wer kann mit helfen bekommen sie die nötige Unterstützung. Die Arbeitswelt ändert sich, wie genau kann keiner sagen, aber Digitale Kompetenzen befähigen und machen Mut, dass alles leichter wird als gedacht.

Text: Andrea Herrmann-Schwetje

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Digitalisierung – Chancen durch Bildung

Werden wir bald alle arbeitslos, weil Roboter unsere Arbeit übernehmen? Die Zeit kommentiert eine neue Studie des Weltwirtschaftsforums, die davon ausgeht, dass die Digitalisierung Jobs vernichtet – gleichzeitig aber  fast doppelt so viele neue entstehen.

Zum Artikel: https://www.zeit.de/arbeit/2018-09/weltwirtschaftsforum-arbeitsplaetze-digitalisierung-vorraussetzung

Was man dabei nicht verpassen darf: Die Menschen können mit ihren Kompetenzen plus Fortbildungen in die neuen Jobs wechseln. Die Bedarfserhebung, Organisation und Finanzierung von Weiterbildungen.

Es gibt viel zu tun. Darum fangen wir in Gießen auch klein und regional an mit unserem Arbeitskreis Digitalisierung.

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Digitalisierung, 3-D-Druck – in Design Thinking Modul Kompetenzen abgeleitet

3-D-Druck – Welche Kompetenzen brauchen Menschen dafür? Was bringen sie schon mit? Was müssen sie lernen?

Beim Workshop im Makerspace für Arbeitgeberinnen,  Beraterinnen und Bildungsträger im Juni 2018 haben Teilnehmenden selbst mit 3-D-Druckern gedruckt. Wie das geht, haben wir alle wirklich schnell gelernt und jede konnte einen eigenen Ausdruck „programmieren“ und mitnehmen.

Wir konnten sehen, was mit 3-D-Druck möglich ist und  erkennen, was Menschen an Kompetenzen oder an Interessen und ausbaubaren Fähigkeiten benötigen, um diese Technologien einzusetzen.

Im Anschluss an die Einführung und eigene kreative Phase haben wir im Rahmen eines Design Thinking Moduls abgeleitet, welche Kompetenzen Menschen, die wir beraten oder die bei uns beschäftigt sind, brauchen, um mittels 3-D-Druck neue Produkte und Dienstleistungen zu generieren.

Einige Teilnehmerinnen am Maker-Space-Workshop

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E-Learning: Wie digitales Lernen attraktiver wird

Spannende Ansätze.

Eine „Game of Thrones“ – Fortsetzung hat ein Fan mittels künstlicher Intelligenz schreiben lassen.

Die Fähigkeiten dazu habe er über die Online Universität Udacity im selbst gesteuerten online-Lernen erworben.

Udacity (https://de.udacity.com) ist eine Selbstlern-Plattform, ähnlich diesen beiden: http://berufundkarriereseite.de/online-lernen-auf-iversitiy-und-coursera/

Spannend fanden die Autoren auf Haufe.de, dass Udacity seine Kurse mit Inhalten bewirbt, statt sie mit technischen Fachbegriffen zu umschreiben, also „Steuere ein selbstfahrendes Auto“ oder „Erkunde die Überlebenschancen auf der Titanic“ statt „Ingenieur-Kurs zur xyProgrammierung“

https://www.haufe.de/personal/hr-management/kolumne-e-learning-wie-digitales-lernen-attraktiver-wird_80_426730.html

Auch hier wieder die Fragen:

Könnten der Zugang über interessante Inhalte sowie freie Zeiteinteilung besonders Frauen entgegen kommen?

Birgt dies eine Chance zu mehr Geschlechtergerechtigkeit?

Kann das zu mehr Frauen für MINT führen?

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Welche Digitalkompetenzen Mitarbeiter brauchen | Personal | Haufe

Digitalisierung, Personal, Qualifizierung

Eine Zusammenstellung von Haufe

https://www.haufe.de/personal/hr-management/digitale-kompetenzen/welche-digitalkompetenzen-mitarbeiter-brauchen_80_425436.html

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Vortrag in Gießen: Arbeitswelt 4.0 – Chancen in Zeiten des digitalen Wandels verbessern

Am Career Centre der Justus Liebig Universität Gießen gibt es am 25.1.17 ab 16.00 Uhr einen interaktiven Vortrag aus der Reihe: Wie arbeiten wir morgen?

Virtual Reality, Gamification, Industrie 4.0, WhatsApp und Hangouts in der Firmenkommunikation, virtuelle Zusammenarbeit über Kontinente hinweg – Neue Technologien halten Einzug in unser aller Leben und unsere künftige Arbeitswelt.
Arbeitsweisen in Firmen ändern sich, neue Technologien bieten die Chance für neue Arbeitsweisen und Angebote. Dienstleistungen und Produkte treffen auf Kunden mit anderen Lebensgewohnheiten und Erfahrungen, auf Menschen, die mit Chat-Kommunikation und mit Virtuellen Welten wie PokemonGo groß geworden sind. Das birgt Potential und Risiken.
Durch Auseinandersetzung mit der Arbeitswelt 4.0. können Sie sich einen Vorteil bei Einstieg und Karriere verschaffen. Welche Kompetenzen bringe ich mit, welche müsste ich noch ausbauen?

 

Jobsuche per Wischen

Bild: Jobsuche per Wischen

Mögliche Ansatzpunkte
• Arbeitsplatz, Aufgabenerledigung, Zusammenarbeit und Führung
• Produktion und Dienstleistungen, Ideen für neue Angebote
• Verständnis für Industrie 4.0, auch als Büromitarbeiter/in
• adäquate Kundenansprache und -betreuung, welche Produkte sind gefragt?
• humane Arbeitsbedingungen und Datenschutz
• Potentiale von Mitarbeiter/innen erschließen, Wissen erhalten

Der Coach am Handgelenk – smarte Fitnessuhr

Nach einem Impuls durch die Referentin wollen wir gemeinsam reflektieren, wo für jeden Chancen und Herausforderungen des technologischen Wandels liegen könnten und wie man sich darauf vorbereiten kann. Vielleicht bekommen Sie sogar eine Idee, wie Sie sich einen Vorsprung in der neuen digitalen Welt verschaffen können.

Ort: Career Centre Plus der JLU
ZfbK, Raum 108, Karl-Glöckner-Straße 5A, Gießen
Termin: Mittwoch, 25.01.17 18.00 bis 20.00 Uhr
Referentin: Christine Schramm-Spehrer, Beraterin im
Hochschulteam, Social Media Managerin (TH Köln)

Ausblick/weitere Vorträge: „Neue Arbeitsformen und – techniken“ (Design Thinking, Agiles Arbeiten, Scrum) „Mensch und Arbeit“ (Crowdworking, Co-Working Spaces, Life-Work-Balance, Mensch-Maschine-Kollaboration, KI)

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Employability: Diese Unis bieten sie

Employability – diese 8 deutschen Unis sind unter den Top 200 weltweit:

TU Darmstadt,
RWTH Aachen,
TU München,
Ludwig-Maximilians-Universität München,
TU Berlin,
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg,
Universität Mannheim,
TU Dresden,

so eine Studie eines britischen Beratungsunternehmens.
Normalerweise spielen bei Hochschulrankings Forschung, und Zitierhäufigkeit auch immer eine große Rolle.
Bei diesem Ranking geht es um die Arbeitgebersicht, und die Beschäftigungsfähigkeit auf dem freien Markt.

Zum Artikel auf www.Karrierebibel.de
http://karrierebibel.de/employability

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Kompetenzen der Zukunft

Welche Kompetenzen braucht die Arbeitswelt der Zukunft?

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Bisher galten Logik, Struktur und lineares Denken als Schlüsselkompetenzen.
Viele Aufgaben und Probleme sind damit auch lösbar.
Arbeiten, die diese Kompetenzen erfordern sind laut Daniel Pink aber auch leicht automatisierbar und somit von Maschinen zu erledigen oder überall auf der Welt von Menschen zu einem niedrigen Lohn.

Für die Herausforderungen der Zukunft würde immer mehr das „Rechts-Hirn-Denken“ benötigt. In der rechten Gehirnhälfte „wohnen“ Intuition, Kreativität und Empathie. Diese Kompetenzen gälte es zu entwickeln, um den Herausforderungen der Zukunft gewachsen zu sein. Diese Fähigkeiten seien auch am Wenigsten automatisierbar.

Professor Yong Zhao möchte diese Kompetenzen in die Bildung bringen.

Zu viel ginge es in der Bildung um einfach und billig messbare lineare, logische, regel-basierende Kompetenzen. Zu wenig würden Kreativität, Empathie und Unternehmergeist gefördert.

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Kreativität – die Schlüsselkompetenz Nummer 1 – The Creativity Crisis

Jahrzehntelang hat man Erfolg in der Arbeitswelt an kognitiven Fähigkeiten festgemacht. Intelligenztests sollten den Weg zum besten Mitarbeiter, der besten Mitarbeiterin zeigen.

Neuere Meinungen rücken Kreativität an eine prominentere Position, so zum Beispiel IBM.

1958 untersuchte E. Paul Torrance den Kreativitätslevel von Schülern. Diese wurden in der Folge beobachtet und die Personen mit dem höchsten Kreativitätspotential wurden im Verlaufe der Jahre sehr erfolgreiche Gründer, Erfinder, College Präsidenten, Doktoren, Dipolmaten und Software-Entwickler.

Um so frappierender finden es die Newsweek-Autoren, dass die Intelligenz zwar zunimmt (u.a. Flynn Effekt), die Kreativität aber signifikant abnimmt.

Als Gegenmaßnahmen werden handlungsorientierter, praxisnaher Unterricht schon bei kleinen Kindern, aber auch bei Erwachsenen gefordert.

Hier der gesamte Artikel:

http://www.newsweek.com/creativity-crisis-74665

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