Gießener Experten im abi-Chat – Thema „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“

Was gehört zu einem glücklichen Leben? Vielen jungen Menschen kommt dabei die Gründung einer eigenen Familie in den Sinn – aber auch ein interessanter Beruf. Beides unter einen Hut zu bringen, ist nicht immer einfach. Wie es gelingen kann, klärt der nächste abi>> Chat. Am Mittwoch, 1. Juli., von 16 bis 17.30 Uhr stehen Ihnen unter anderem Christine Schramm-Spehrer, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit, und Malte Hübner, Zentrale Studienberatung der Technischen Hochschule Mittelhessen, zum Thema Rede und Antwort.

 

 

 

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Christine Schramm-Spehrer beim Abi-Chat 2013

„Kind und Beruf, Beides zu haben ist schön und auch anspruchsvoll“, weiß Schramm-Spehrer aus beruflicher und eigener Erfahrung, „mit einer guten Qualifikation und geschickter Taktik kann es für alle Seiten ein Gewinn sein.“

Beim kommenden Chat beleuchtet abi>> das Thema „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ aus verschiedenen Perspektiven. Dabei erhalten (angehende) Abiturienten, Studierende und Eltern Antworten auf Fragen wie: In welchen Berufen lassen sich Kind und Karriere besonders gut vereinbaren? Wie geht Ausbildung oder Studium mit Kind? Wie ist es, mit Kind zu arbeiten? Welche Möglichkeiten gibt es in Teilzeit? Was bedeutet es, Teilzeit zu arbeiten? Welche Rechte habe ich als Arbeitnehmer mit Kind? Und welche Angebote machen Hochschulen und Unternehmen? Als weitere Expertinnen stehen unter anderem Dr. Kerstin Weißenstein vom Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit und Cornelia Spachtholz vom Verband berufstätiger Mütter zur Verfügung. Außerdem chattet die abi>> Redaktion mit.

Um am Chat teilzunehmen, genügt es, sich um 16 Uhr unter http://abi.de/interaktiv/chat.htm einzuloggen und eigene Fragen im Chatraum zu stellen. Interessierte, die zum angegebenen Termin keine Zeit haben, können ihre Fragen vorab an die Redaktion richten (abi-redaktion@willmycc.de) und die Antworten im Chatprotokoll nachlesen, das nach dem Chat online veröffentlicht wird.

Hintergrund:

Die Frage nach der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist generell schwer zu beantworten. So etwas wie einen einheitlichen Lebensentwurf gibt es schließlich nicht. Jeder Mensch und jedes Paar muss seinen eigenen Weg finden, Kind und Karriere zu managen. Gerade für Frauen ist dieser Spagat häufig nicht unkompliziert: Laut einer Studie des HIS-Instituts für Hochschulforschung aus dem Jahr 2012 haben Akademikerinnen grundsätzlich zwar gute berufliche Chancen. Allerdings müssen sie oft Abstriche in puncto Karriere in Kauf nehmen, wenn sie sich fürs Elternsein entschließen. Aber auch Männer stellt die Doppelrolle Vater/Arbeitnehmer vor große Herausforderungen – trotz Elterngeld.

Abschrecken lassen sich junge Menschen davon erfreulicherweise nicht. So waren laut der letzten Shell Jugendstudie über 70 Prozent der Befragten der Ansicht, man brauche eine Familie, um glücklich leben zu können. Großen Stellenwert genießt allerdings auch eine berufliche Tätigkeit, die Spaß macht. Um beide Ansprüche verwirklichen zu können, benötigen junge Familien beispielsweise flexibel gestaltbare Arbeitszeiten. Auch die Möglichkeit, den Arbeitsumfang ohne langfristige berufliche Nachteile den familiären Anforderungen anpassen zu können, ist wichtig. Hinzu kommt eine gute Betreuungssituation vor Ort – insbesondere für Alleinerziehende.

Quelle: Agentur für Arbeit Gießen, Pressestelle

 

 

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