MINT Stars – Mathe – Berufe – Chancengleichheit

„Wenn ein Mann Kinder hat, sollte er auch viel Zeit mit ihnen verbringen“, „In meiner Familie soll auch die Frau arbeiten“, „Jungen können besser Mathe und Technik als Mädchen“, „Ich will auf jeden Fall einen eigenen Beruf haben“ – zu diesen und weiteren Fragen zu Vorstellungen und Werten in Bezug auf Frau – Mann – MINT und Berufe positionierten sich Schülerinnen und Schüler aus hessischen Schulen am vergangenen Dienstag im Gruppenraum des Mathematikums Gießen.

Die Fragen wurden gestellt von Helga Fuchs und Christine Schramm-Spehrer, beide Berufsberaterinnen und  Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit Gießen.

Wohin stellen? Wie Position beziehen? Das war gar nicht so einfach, aber recht spannend. Hier gibt es kein richtig oder falsch. Man sollte aber seine Wünsche, Ideen und Vorstellungen kennen, weil diese Basis für eine Berufsweg- und Lebenswegplanung sind.

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Position beziehen – Wie ist Deine Meinung?

 

Erst mal durften die MINT Stars Berufe von Stars aus Musik und TV raten:

Und die Geschichten dazu erfahren: War es richtig, dass Nenas Eltern erst einmal auf einer Ausbildung zur Goldschmiedin bestanden? Was hätten die Schülerinnen und Schüler ihr geraten?
Und Sonja Zietlow ist Pilotin? Eine Frau? Kann die das? – Ja klar!, so die einhellige Meinung.

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Berufe-Spiel von N.Malecic

 

Berufswahl ist richtig Arbeit – aber man kann sich helfen lassen und sich gut informieren:

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Informieren – Entscheiden – Bewerben > Wer hilft dabei und wo bekomme ich die Infos?

Viele Infos, spannende Teilnehmerinnen und Teilnehmer, reger Austausch.

Es hat wieder richtig Spaß gemacht!Fuchs_Schramm

Helga Fuchs und Christine Schramm-Spehrer

 

Hintergrund:

Im hessenweiten Pilotprojekt „MINT: Zukunft erleben – Die Stars von morgen“ nehmen Schülerinnen und Schulen aus hessischen Schulen teil. Dieses Projekt soll ihnen einen Einblick in MINT-Ausbildungsberufe (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) geben. Es wird gefördert und unterstützt aus Mitteln der Bundesagentur für Arbeit, des hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung und des Europäischen Sozialfonds.

Neben dem Mathematikum Gießen beteiligen sich u.a. auch das Chemikum Marburg und Science-Center in Frankfurt und Darmstadt an dem Projekt.

Im Mathematikum planen die Jugendlichen ein eigenes naturwissenschaftliches Experiment und stellen ein Exponat her. Insgesamt stehen ihnen dafür sieben Treffen im Mathematikum zur Verfügung. Sie werden von MINT-begeisterten Mitarbeitern des Mathematikums professionell unterstützt. Prof. Albrecht Beutelspacher, Gründer und Leiter des Mathematikums, hat die Projektleitung übernommen.

Neben der Arbeit an ihrem Experiment lernen die Teilnehmer auch Ausbildungsbetriebe wie die Schunk Group kennen. Durch die Bundesagentur für Arbeit erfolgt eine ergänzende Berufsberatung. Am Ende des Projekts erhalten die Schüler ein aussagekräftiges Zertifikat als Nachweis ihres Engagements und den Inhalten der besuchten Veranstaltungen. Zuvor steht aber noch die Präsentation des fertigen Produktes vor Eltern, Lehrern und der breiten Öffentlichkeit in einer Abschlussveranstaltung im Mathematikum bevor.

Mint Stars:
http://www.zukunft-erleben-mint.de/

Mathematikum:
http://www.mathematikum.de/

 

Informativ? - Erzählen Sie es weiter:

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